April 2015:

 

"Ohne Arztbesuch zur Krankengymnastik"

schreibt die SZ auf der ersten Seite ihrer Ausgabe vom 3./4. April 2015.

 

Die CDU/CSU-Fraktion plant, die Stellung von Physiotherapeuten, Masseuren und weiteren Heilmittelerbringern aufzuwerten.

Therapeuten sollen nicht nur mehr Geld bekommen, sondern in Zukunft auch frei darüber entscheiden, mit welchen Therapiemethoden sie ihre Patienten behandeln (dies wird aktuell noch sehr stark durch die Verordnung des Arztes bestimmt und eingeschränkt).

Erprobt werden soll auch der sogenannte "Direktzugang". Dies würde bedeuten, dass sich der Patient auf Krankenkassenkosten direkt an den Therapeuten wenden kann, ohne zuvor einen Arzt aufsuchen zu müssen. Dieses Vorgehen wird in den Niederlanden und auch in Schweden bereits erfolgreich praktiziert.

 

Abschließend können wir uns nur den Worten des gesundheitspolitischen Sprechers der Union Jens Spahn anschließen: "Therapeuten sind eine wichtige Stütze unseres Gesundheitswesens. Wir müssen diesen Beruf zukunftsfähig und attraktiv für Nachwuchs machen."